Brände und Kriege veränderten wiederholt das Aussehen der Spitalkirche
(19). Noch heute erinnert eine Inschrift am Chor an den Wiederaufbau
von 1514. Nach der letzten Zerstörung durch die Panduren 1742 wurde sie
neu eingerichtet. Sehenswert ist z. B. das gotische Südportal mit
seinen 14 Kugeln. Im Innern verdienen neben der zierlichen Kanzel aus
dem späten 18. Jh. auch der Hochaltar mit dem Pfingstgeschehen sowie
den Figuren des Bischofs Nikolaus und des Kirchenvaters Augustinus
unsere Aufmerksamkeit. Auf dem Deckenfresko über dem Volksaltar stellen
sieben Frauengestalten die Gaben des heiligen Geistes dar. Nicht
übersehen sollte man die Figur des hl. Michael an der Orgelempore.