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Vortrag zum 275. Geburtstag des Grafen Nikolaus von Luckner am 11. Januar 1997

Heute sind 275 Jahre vergangen, seitdem Nikolaus Luckner in Cham geboren wurde. Damit jährt sich der Geburtstag des Mannes, dem es wie keinem anderen vorbehalten war, mit Begabung und Einsatzwillen, aber auch mit der nötigen Portion Glück, die Standesschranken seiner Zeit zu überwinden und aus einfachen, bürgerlichen Verhältnissen in den Adel und auf militärischem Gebiet vom gemeinen Soldaten bis an die Spitze der französischen Armee aufzusteigen.

Obwohl Nikolaus einer der wohlhabendsten Familien der Stadt entstammte, hätte ihm wohl niemand eine derartige Karriere zugetraut, die ihn vom heimischen Cham bis nach Paris führen sollte. Sein Vater, der Gastwirt, Bierbrauer und Hopfenhändler, Samuel Luckner gehörte zu den Honoratioren von Cham. Er war vermögend. Ehrenämter wie die eines Kirchen- und Spitalverwalters waren ihm übertragen worden. Als Stadtkämmerer übte er Funktionen aus, die mit dem Amt eines heutigen Bürgermeisters zu vergleichen sind.

Auch aus Nikolaus, dem zweitjüngsten von insgesamt acht Kindern, sollte etwas Anständiges werden. Seine Eltern hatten für ihn ein Studium und anschließend die Laufbahn als Geistlicher oder als höherer Beamter vorgesehen. Die ersten Jahre blieb er noch in Cham und besuchte die Lateinschule. Anschließend schickte man Nikolaus auf die Jesuitenkollegien in Straubing und Passau.

 
Gedenktafel zu Ehren von Nikolaus Luckner
Gedenktafel - Foto: Schwarzenbeck, Engelbert:
Graf Luckner. Der Marschall aus der Oberpfalz.
Regensburg 1993, S. 13

Allerdings bereitete er seinen dortigen Lehrern einiges Kopfzerbrechen. Sie mussten feststellen, dass dem jungen Chamer nicht der Sinn nach Büchern und dem Studieren stand. Er war für Abenteuer und Abwechslung zu haben. Der geordnete Verlauf eines normalen, bürgerlichen Lebens erschien ihm hingegen nicht allzu verlockend. Und je älter er wurde, umso schwerer fiel es seinen Lehrern, ihn zu bändigen. Aus diesem Grund bekam er von den Jesuiten den Beinamen "Libertinus", was übersetzt soviel wie "Wildfang" oder "Freigeist" bedeutet. Nikolaus hatte sich bereits in jungen Jahren entschieden, die von seinen Eltern vorgegebene Laufbahn auf keinen Fall fortzusetzen. Aber noch fehlte es an einer Alternative.

Im Jahr 1737 war es dann soweit. Auf allen öffentlichen Plätzen standen die Soldatenwerber des bayerischen Kurfürsten. Sie versprachen all denen, die sich anwerben ließen, Ruhm und Ehre, und was noch viel wichtiger war, einen stattlichen Verdienst. Jetzt war die passende Gelegenheit gekommen, um die verhasste Schulbank hinter sich zu lassen. Nikolaus wurde Kadett im Infanterieregiment Morawitzky. Bei der Familie dürfte seine Entscheidung keine Zustimmung gefunden haben. Denn in Zeiten, in denen der Krieg immer noch den Krieg ernähren musste, war jeder Soldat, ob Freund oder Feind, für die Zivilbevölkerung eine sehr große Belastung. Und mit dem Anstand und Ansehen dieser Söldnerheere war es auch nicht weit her.

Allerdings scheint es für den fünfzehnjährigen Luckner genau die richtige Entscheidung gewesen zu sein. Nachdem er seine ersten Erfahrungen als Soldat im Krieg gegen die Türken gesammelt hatte, treffen wir ihn wenige Jahre später im Rang eines Fähnrichs wieder. Im Verlauf des Österreichischen Erbfolgekriegs (1742-1745) erfolgte die Beförderung zum Leutnant.

Das Jahr 1743 soll Luckner im Tross der bayerischen Truppen nochmals nach Cham geführt haben. Er dürfte aber seine Heimatstadt kaum wiedererkannt haben. Von der Brandschatzung durch Trenck den Panduren 1742 war kein Haus verschont geblieben, und die einst wohlhabende Einwohnerschaft war mittlerweile verarmt. Dieser Anblick mag ihn darin noch bestärkt haben, auch in Zukunft dem Militärdienst treu zu bleiben. Im Freikorps des Michael Gschrey machte er erstmals durch seine erfolgreichen Vorstöße und durch seinen Mut auf sich aufmerksam. In dieser Reiterabteilung lernte er auch den so genannten "Kleinen Krieg" kennen. Dafür waren die regulären Regimenter zu unbeweglich geworden. Es wurden Spezialisten gebraucht, die "leichten Truppen". Diese Abteilungen sollten ganz auf sich gestellt im Rücken des Feindes agieren und dessen Aktionen behindern. Ausgeklügelte Schlachtpläne oder taktische Vorschriften waren hier nicht zu gebrauchen. Um so mehr zählten die Fähigkeiten des Anführers.

Einsatz und Geschick, das Gespür für die militärische Lage und vor allem die Fähigkeit auch in gefährlichen Situationen rasch und unkonventionell zu reagieren, waren gefragt. Luckner zeigte bald, dass er wie kein anderer eine besondere Begabung für diese neue Form der Kriegsführung besaß. Seine große Zeit sollte allerdings noch kommen. Zu Beginn des Siebenjährigen Kriegs, im Jahr 1757, stand er in hannoverschen Diensten. Mittlerweile war er in den Rang eines Majors aufgestiegen und befehligte sein eigenes Freikorps. Zunächst war man im Stab des Herzogs von Braunschweig skeptisch, was man von diesem Mann halten sollte, einem Bürgerlichen, einem Major, dem die einfache, offene Art seiner Soldaten lieber war, als der geschliffene Umgangston der Offiziere. So gab der herzogliche Berater zu bedenken:

 
Luckner in Husarenuniform
(Foto: Stadtarchiv Cham)

"Luckner scheine ihm nichts Großes zu sein, da man aber keinen besseren habe, möge man ihn konservieren."
Aber schon bald konnte er seine Fähigkeiten beweisen. Er errang einen Sieg nach dem anderen, und ohne sein beherztes Eingreifen wäre beinahe der Herzog selbst in französische Gefangenschaft geraten. Nun hieß es überall: "Luckner verrichtet Wunder; ..."
Seine Husaren waren auf dem gesamten Kriegsschauplatz bekannt und von den Gegnern gefürchtet. Die militärischen Erfolge führten dazu, dass man Luckner immer mehr Verantwortung übertrug. Zunächst stieg die Zahl seiner Husaren, später ging man dazu über, seinem Kommando auch andere Einheiten zu unterstellen.

Die regulären Zahlungen sowie die Geschenke des Herzogs, aber auch die Beute, die er bei seinen Aktionen machte, verhalfen ihm zu einem beträchtlichen Vermögen. Auch auf seinen militärischen Rang blieben seine Verdienste nicht ohne Auswirkungen. In nur sieben Jahren wurde er vom Major zum Generalleutnant befördert. Eine derartig steile Karriere war im 18. Jahrhundert für einen Bürgerlichen eine absolute Seltenheit. Möglich gemacht nur dadurch, dass Luckner einem, im Vergleich zur restlichen Armee, weniger angesehenen Truppenteil angehörte. Bei der Kavallerie oder der Infanterie zum Beispiel waren die höheren Dienstgrade allein den Adeligen vorbehalten. Dazu kam noch die Ausnahmesituation des Kriegs. In diesen Jahren konnte man mit herausragenden Leistungen gesellschaftliche Schranken überwinden, die in Friedenszeiten für Bürgerliche als unüberbrückbar galten.

Doch mit dem Kriegsende im Jahr 1763, war man auch auf die Dienste des hoch dekorierten Luckner nicht mehr angewiesen. Sein Regiment wurde aufgelöst und dessen Kommandant auf den halben Sold gesetzt. Verärgert suchte er nach einer neuen Aufgabe. Da ihn seine militärischen Leistungen sehr bekannt gemacht hatten, warben mit Frankreich und Russland gleich zwei europäische Großmächte um seine Gunst. Er entschied sich für das lukrative, französische Angebot. Ein solcher Frontenwechsel zum ehemaligen Feind war zu damaliger Zeit nicht ungewöhnlich. Während er sich von Frankreich anwerben ließ, befehligten zum Beispiel französische Offiziere österreichische Truppen. Ein Nationalbewusstsein, wie wir es heute kennen, war noch nicht entstanden.

Für Luckner gab es allerdings in den nächsten Jahren keine Möglichkeit mehr, sich militärisch auszuzeichnen. Es blieb ihm nur der wenig geliebte Rückzug ins Privatleben. Bereits in den fünfziger Jahren hatte er eine reiche Holländerin geheiratet und eine Familie gegründet. Sein Vermögen machte es ihm möglich, umfangreiche Güter in Holstein zu erwerben. In diesen Jahren wurde aus dem Chamer Bürgerssohn ein dänischer Adeliger. Der König von Dänemark, dem damals auch Holstein unterstand, erhob Nikolaus Luckner 1778 in den Freiherrnstand. Sechs Jahre später verlieh er ihm auch den Titel eines dänischen Grafen.

Der Ausbruch der Französischen Revolution am 14. Juli 1789 kündigte das Ende der Friedensphase an. Luckner, der mittlerweile 67 Jahre alt geworden war, brannte darauf, wieder in den aktiven Dienst zu treten. Das Glück, nie ernsthaft verwundet worden zu sein, und seine erstaunliche Konstitution, hatten es ihm ermöglicht, die Strapazen des Soldatenlebens erstaunlich gut zu verkraften. So fühlte er sich noch rüstig genug, um ein neues Kommando zu übernehmen. Mit dem Ziel, sich in Frankreich wieder in Erinnerung zu bringen, machte er 1790 der Nationalversammlung seine Aufwartung. Seine Geste wurde als Bekenntnis für die Französische Revolution gewertet, auch wenn ihm deren Ziele letztendlich fremd blieben. Ihm ging es vor allem darum, wieder reaktiviert zu werden.

Bereits im darauf folgenden Jahr wurde seine Initiative belohnt. Am 1. April 1791 übertrug man ihm wieder ein Kommando. Schon bald stand er als General an der Spitze einer französischen Armee. Graf Luckner, der neue Oberbefehlshaber der Rheinarmee, bezog in Straßburg sein Hauptquartier. Den Höhepunkt seiner Laufbahn hatte er damit aber noch nicht erreicht. Am 28. Dezember 1791 wurde er zum Marschall von Frankreich ernannt.

 
(Foto: Stadtarchiv Cham)

Der Gastwirtssohn aus Cham, der vorzeitig die Schule verlassen hatte, wurde nun mit "Cousin des Königs" angesprochen, wie die ehrende Anrede für einen französischen Marschall lautete. Allerdings bedeutete diese hohe Ehre auch eine schwere Bürde für den neuen Marschall. Luckner hatte noch keine Schlacht für Frankreich geschlagen. Mit der Verleihung des Marschallstabs verband nicht nur die französische Führung, sondern auch die Öffentlichkeit, die Hoffnung auf seine zukünftigen Erfolge. In den folgenden Monaten verschärfte sich die außenpolitische Lage. Am 20. April 1792 erklärte Frankreich Österreich den Krieg. Während die führenden Militärs, angesichts des desolaten Zustands der Armee, vor einem solchen Konflikt gewarnt hatten, wurde diese Entscheidung von der breiten Masse mit großem Jubel aufgenommen. Getragen von der euphorischen Stimmung dieser Tage verfasste der Leutnant Rouget de Lisle den Kriegsgesang für die Rheinarmee. Heute besser bekannt als die Marseillaise. Als Zeichen seiner besonderen Wertschätzung widmete er dieses Lied seinem Oberbefehlshaber, dem Marschall Luckner. Auf seiner Person, dem legendären Haudegen aus dem Siebenjährigen Krieg, ruhten damals die Hoffnungen vieler Franzosen.

Als der erste französische Vorstoß auf die österreichischen Niederlande, das heutige Belgien, scheiterte, sollte Luckner das Kommando übernehmen. Nachdem er aber seine neuen Truppen inspiziert hatte, schrieb er schockiert nach Paris: "Der Mangel übersteigt alles Denkbare!"
Es fehlte an der nötigen Ausrüstung und Bewaffnung. Die wenigen Offiziere besaßen bei den Soldaten keine Autorität. Da man aber in Paris bereits ungeduldig wurde, überschritt Luckner mit seinen wenig schlagkräftigen Truppen die Grenze zu Belgien. Trotz der ungünstigen Ausgangslage errang er erste Siege. Während man ihn in seiner "neuen Heimat" bereits als den Retter Frankreichs feierte, blieben seine wiederholt geforderten Verstärkungen aus.
Schließlich kam der Vormarsch zum Stillstand. Als die belgische Bevölkerung sich nicht, wie erwartet, den Franzosen anschloss, ja sich sogar feindselig zeigte, wurde die Situation für die Truppen des Marschalls immer schwieriger. Bald darauf stand der französischen Revolutionsarmee eine Übermacht von gut ausgerüsteten Einheiten Österreichs gegenüber. Luckner blieb keine andere Wahl, als den Rückzug zu befehlen.

 
(Foto: Stadtarchiv Cham)

Seine Entscheidung, die aus militärischer Sicht wohl gerechtfertigt war, führte zu scharfer Kritik. Die Zweifel an seiner Person wurden auch dadurch genährt, dass er mit General Lafayette das Kommando tauschte. Als Lafayette wenig später einen Umsturzversuch gegen die Republik unternahm, geriet auch Luckner in Verdacht. Der Durchbruch preußischer Truppen an einem Grenzabschnitt, den Luckner zu verteidigen hatte, führte letztendlich zum Verlust seines Kommandos. Eine Untersuchungskommission wurde eingesetzt, die ihm aber keine Verfehlungen nachweisen konnte. Obwohl er noch mit dem Ehrenamt eines Generalissimus der französischen Armeen dekoriert wurde, hatte man ihn bereits ins Abseits geschoben. Am 13. September 1792 wurde er nach Paris zitiert, um angeblich neue Feldzugspläne auszuarbeiten. Eine Woche später gelang den französischen Truppen mit der Kanonade von Valmy der entscheidende Erfolg. Der preußische Vormarsch wurde gestoppt. Eine Wende des Krieges deutete sich an. Doch dieser Sieg war ohne Beteiligung Luckners erzielt worden. Der Mann, von dem man sich so viel erhofft hatte, war entbehrlich geworden. Folgerichtig erhielt er seinen Abschied, allerdings mit der Aussicht auf eine stattliche Pension von 36.000 Francs.

Im Gegensatz zu vielen anderen, die Frankreich verlassen hatten, ging Nikolaus zurück nach Straßburg, wo er ein Haus besaß. In der Zwischenzeit begann sich in Paris das politische Klima zu verschärfen. Die radikalen Kräfte hatten die Oberhand gewonnen, so dass sich die Revolution von ihrer blutigen Seite zeigte. Mit unliebsamen Zeitgenossen machte man nun kurzen Prozess. Selbst der französische König, Ludwig der XVI., wurde ein Opfer der Guillotine. In dieser unsicheren Zeit beging Graf Luckner den entscheidenden Fehler, an die Regierung Forderungen zu stellen. Da seine Pensionszahlungen ausblieben und auch geliehene Gelder aus dem Privatvermögen des Marschalls nicht erstattet worden waren, reiste er nach Paris, um persönlich sein Recht durchzusetzen. So wie er auch die Revolution nie richtig verstanden hatte, wurde ihm auch jetzt die Gefahr nicht bewusst, in die er sich freiwillig begab. Luckner war so vermögend, dass er den Verlust dieser Summe hätte verschmerzen können. Ging es ihm nur um das Geld? Oder sah er nicht vielmehr in den ausbleibenden Zahlungen eine Missachtung seiner für Frankreich erbrachten Leistungen. Er war davon überzeugt, dass er sich nichts hatte zuschulden kommen lassen.

In der Hauptstadt angekommen wurde der lästige Mahner kurzerhand verhaftet und wegen Landesverrats angeklagt. Beteiligung an einer Verschwörung gegen die Republik, Zusammenarbeit mit den Feinden Frankreichs und andere Behauptungen wurden aufgestellt. Luckner betonte seine Unschuld, doch die Todesstrafe stand schon vor dem Beginn des Schauprozesses fest. Am 4. Januar 1794 wurde das Urteil vollstreckt. Dass man an ihm, einem Repräsentanten der alten, königlichen Armee, nur ein Exempel statuieren wollte, zeigt seine Rehabilitierung im Jahr 1795. Sein ältester Sohn erhielt das beschlagnahmte Gut des Marschalls zurück und der Nationalkonvent erklärte, "daß der Marschall von einer blutdürstigen Faction ungerecht gemordet worden sei."

Seine Lebensgeschichte zeigt uns einen Menschen, dem der sagenhafte Aufstieg vom einfachen Bürger zum Adeligen und vom gemeinen Soldaten zum Marschall gelang. Ehrgeiz, Zuverlässigkeit, ein ungestümes Temperament, Geschäftstüchtigkeit und die nötige Portion Glück verbanden sich bei ihm mit einer einmaligen Begabung für das Kriegshandwerk. Diese Eigenschaften bildeten die Grundlage seines Erfolges. Dazu kam seine einfache und offene Art, mit der er die Soldaten für sich einnahm. Für ihn, ihren "Vater Luckner" setzten Sie sich ein. Als er aber auf dem Höhepunkt seiner Karriere stand, wurde ihm sein fehlendes Verständnis für die politische Lage zum Verhängnis. Während ihn sein Instinkt auf dem Schlachtfeld niemals trog, fand er sich in der ungewohnten Welt des französischen Hofes mit seiner Geheimdiplomatie und den Armeeintrigen nicht zurecht. Seine Offenheit sowie sein mangelhaftes Französisch machten ihn zu einem Spielball der sich bekämpfenden Parteien und zu einem wehrlosen Opfer von Intrigen. Bei der Beurteilung des Grafen Nikolaus von Luckner wäre es verfehlt, die Wertmaßstäbe unserer Zeit anzulegen. Vielmehr sollte man ihn als ein Kind seiner Zeit sehen, und somit als eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts.

Timo Bullemer, Stadtarchiv Cham


Verwendete Literatur u. a.:

Schwarzenbeck, Engelbert: Graf Luckner. Der Marschall aus der Oberpfalz. Regensburg 1993, 160 S.
Brunner, Johann: Geschichte der Stadt Cham. Cham 1919, S. 345-352.
Lukas, Joseph: Geschichte der Stadt und Pfarrei Cham. Landshut 1862, S. 389, 408-414.

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