Nachdem über Monate hinweg Unklarheit über den Erhalt des Bundeswehrstandortes Cham herrschte, folgte im November 2004 die für Cham so glückliche Entscheidung, dass das Fernmeldebataillon 4 der Panzerbrigade 12 in Amberg unterstellt und nach Cham verlegt wird. Daraufhin wurde in der Nordgaukaserne mit der Grundsanierung begonnen. Betroffen davon war das Kanalnetz, die Turnhalle und alle Unterkunfts- und Dienstgebäude, die nun voll modernisiert wurden. Der Umzug nach Cham begann im März 2006 und wurde endgültig im Januar 2007 abgeschlossen.
Heute sind in der Nordgaukaserne Cham folgende Einrichtungen und Dienststellen untergebracht:

Personal: 613 Soldaten und ca. 100 Rekruten
Die Garnisonsstadt Cham - Wichtige Eckdaten
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1997 |
Stab und Stabsbatterie verlegen das Artillerieregiment 4 von Regensburg nach Cham. Ihnen folgen, nach Anpassung der Infrastruktur an die Erfordernisse der künftigen Nutzer, im Mai 1997 die 7. Kompanie und im Juli die 6. Kompanie des Stabs- und Fernmelderegiments 4 aus Regensburg. Die Kompanien nehmen bereits im Juli bzw. im September den Ausbildungsdienst auf. |
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31.03.1997 |
Trotz des großen Widerstandes von Bevölkerung und Kommunalpolitikern aller Parteien wird das Jägerbataillon 113 aufgelöst. Auch eine Unterschriftenaktion mit über 30.000 Unterschriften kann die Auswirkungen der Strukturreform nicht verhindern. |
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01.10.1991 |
Das Panzergrenadierbataillon 113 wird wieder in Jägerbataillon 113 umbenannt. Gleichzeitig beginnt die personelle und materielle Umstrukturierung, die am 01.04.1992 abgeschlossen werden kann. |
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01.04.1981 |
Mit der Heeresstruktur 4, der damit verbundenen Neuaufstellung der 3./Panzergrenadierbataillon 111 in der Nordgaukaserne und der Umgliederung des Bataillons selbst, erhält dieses erneut den Namen Panzergrenadierbataillon 113. |
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01.10.1970 |
Aufgrund des neuen Jägerkonzeptes der Bundeswehr wird das Chamer Bataillon in Jägerbataillon 113 umbenannt und umgegliedert. Die bedeutendste Veränderung dabei ist die Umrüstung auf den Schützenpanzer Marder im Frühjahr 1975. |
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13.07.1969 |
Anlässlich der 10. Jahresfeier der Chamer Garnison erfolgt zum ersten Mal die Aufführung des großen Zapfenstreichs – ein beeindruckendes Erlebnis für die 6.000 Zuschauer auf dem Chamer Marktplatz. |
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09.06.1967 |
Namensgebung der Kaserne: Nordgaukaserne Cham |
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1966 |
Fertigstellung der Standortschießanlage in Geigen |
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29.11.1959 |
Um eine gute Beziehung zur Bevölkerung herzustellen, veranstaltet das Bataillon den ersten „Tag der offenen Tür“ mit großem Anklang bei den 4560 Besuchern. |
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03.08.1959 |
Feierliche Übergabe der Kaserne an Oberstleutnant Herold auf dem Chamer Marktplatz |
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01.07.1959 |
Fertigstellung der Kaserne Cham und Verlegung des Panzergrenadierbataillons 113 an den neuen Standort |
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13.08.1958 |
Mit dem Aufstellungsbefehl Nr. 165 (Heer) durch den Bundesminister der Verteidigung wird die Aufstellung zum Grenadierbataillon 54 zum 01.11.1958, damals noch mit Standortbestimmung Roding, verfügt. Bereits in der Planungsphase wird die Truppenteilbezeichnung in Panzergrenadierbataillon 113 geändert, nach und nach werden die neuen „113er“ mit Personal, ab 01.07.1959 mit den ersten Rekruten aufgefüllt. |














