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Fernmeldebataillon 4 in Cham - Die Garnison heute

Im Jahr 2002 wurde mit der Struktur „Neues Heer“ das Artillerieregiment 4 aufgelöst und das Stabs- und Fernmelderegiment 4 mit den beiden Ausbildungskompanien in Cham zum Fernmeldebataillon 4 der Division Luftbewegliche Operationen (DLO) umgegliedert. Es war vorgesehen, das Fernmeldebataillon 4 der Division Luftbewegliche Operationen (DLO) nach Cham zu verlegen; die Verlegung begann im Oktober 2003 mit der 4. Kompanie.

 

Nachdem über Monate hinweg Unklarheit über den Erhalt des Bundeswehrstandortes Cham herrschte, folgte im November 2004 die für Cham so glückliche Entscheidung, dass das Fernmeldebataillon 4 der Panzerbrigade 12 in Amberg unterstellt und nach Cham verlegt wird. Daraufhin wurde in der Nordgaukaserne mit der Grundsanierung begonnen. Betroffen davon war das Kanalnetz, die Turnhalle und alle Unterkunfts- und Dienstgebäude, die nun voll modernisiert wurden. Der Umzug nach Cham begann im März 2006 und wurde endgültig im Januar 2007 abgeschlossen.

 

Heute sind in der Nordgaukaserne Cham folgende Einrichtungen und Dienststellen untergebracht:

 
  • Standortältester Cham (StOÄ)
  • Kasernenkommandant (KasKdt)
  • Fernmeldebataillon 4 (FmBtl 4) mit vier Einsatzkompanien, einer Ausbildungskompanie und dem Bataillonsstab
  • Arztgruppe (ArztGrp) Cham als Außenstelle des Facharztzentrum Kümmersbruck mit einem Truppenarzt (TrArzt)
  • Zahnarztgruppe
  • Fernmeldeanlage (FmAnl) 622/154 als Vermittlung
  • Bundeswehrdienstleistungszentrum (BwDLZ) mit Standortteam
  • Katholischer Militärpfarrer
  • Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. (VdRBW) und Feldwebel der Reservisten (FwRes) als Vertreter des Landeskommandos (LdKdo)

Personal: 613 Soldaten und ca. 100 Rekruten




Die Garnisonsstadt Cham - Wichtige Eckdaten


         1997

Stab und Stabsbatterie verlegen das Artillerieregiment 4 von Regensburg nach Cham. Ihnen folgen, nach Anpassung der Infrastruktur an die Erfordernisse der künftigen Nutzer, im Mai 1997 die 7. Kompanie und im Juli die 6. Kompanie des Stabs- und Fernmelderegiments 4 aus Regensburg. Die Kompanien nehmen bereits im Juli bzw. im September den Ausbildungsdienst auf.

31.03.1997

Trotz des großen Widerstandes von Bevölkerung und Kommunalpolitikern aller Parteien wird das Jägerbataillon 113 aufgelöst. Auch eine Unterschriftenaktion mit über 30.000 Unterschriften kann die Auswirkungen der Strukturreform nicht verhindern.


01.10.1991

Das Panzergrenadierbataillon 113 wird wieder in Jägerbataillon 113 umbenannt. Gleichzeitig beginnt die personelle und materielle Umstrukturierung, die am 01.04.1992 abgeschlossen werden kann.

01.04.1981

Mit der Heeresstruktur 4, der damit verbundenen Neuaufstellung der 3./Panzergrenadierbataillon 111 in der Nordgaukaserne und der Umgliederung des Bataillons selbst, erhält dieses erneut den Namen Panzergrenadierbataillon 113.


01.10.1970

Aufgrund des neuen Jägerkonzeptes der Bundeswehr wird das Chamer Bataillon in Jägerbataillon 113 umbenannt und umgegliedert. Die bedeutendste Veränderung dabei ist die Umrüstung auf den Schützenpanzer Marder im Frühjahr 1975.


13.07.1969

Anlässlich der 10. Jahresfeier der Chamer Garnison erfolgt zum ersten Mal die Aufführung des großen Zapfenstreichs – ein beeindruckendes Erlebnis für die 6.000 Zuschauer auf dem Chamer Marktplatz.

09.06.1967

Namensgebung der Kaserne: Nordgaukaserne Cham


          1966

Fertigstellung der Standortschießanlage in Geigen


29.11.1959

Um eine gute Beziehung zur Bevölkerung herzustellen, veranstaltet das Bataillon den ersten „Tag der offenen Tür“ mit großem Anklang bei den 4560 Besuchern.


03.08.1959

Feierliche Übergabe der Kaserne an Oberstleutnant Herold auf dem Chamer Marktplatz


01.07.1959

Fertigstellung der Kaserne Cham und Verlegung des Panzergrenadierbataillons 113 an den neuen Standort

13.08.1958

Mit dem Aufstellungsbefehl Nr. 165 (Heer) durch den Bundesminister der Verteidigung wird die Aufstellung zum Grenadierbataillon 54 zum 01.11.1958, damals noch mit Standortbestimmung Roding, verfügt. Bereits in der Planungsphase wird die Truppenteilbezeichnung in Panzergrenadierbataillon 113 geändert, nach und nach werden die neuen „113er“ mit Personal, ab 01.07.1959 mit den ersten Rekruten aufgefüllt.  

 


 

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