Der Luckner am Stadtplatz Barrierefreie Darstellung
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Marktplatz

           
Unsere Tour beginnt auf dem Marktplatz (1).
Wir stehen vor dem östlichen und zugleich ältesten Gebäudeteil des Rathauses.
Er wird bereits im 14. Jh. urkundlich erwähnt und ist mit dem gotischen Chor der Stadtpfarrkirche St. Jakob baulich verbunden.
Zusammen bilden Kirche und Rathaus ein sehr schönes Ensemble heimischer Baukunst.

Seit Juni 1995 steht auf dem Marktplatz ein neuer Brunnen des Künstlers Joseph Michael Neustifter. Wer sich etwas Zeit nimmt, kann viele überraschende Details entdecken.

Die Figur des Grafen Luckner, die vorbeigehende Passanten mit Wasser bespritzt, sieht verschmitzt zum Glockenspiel am Rathausfirst und wartet darauf, dass täglich um 12.05 Uhr die Marseillaise erklingt.


Die Waldhexe mit ihren Kindern ist keine böse Hexe, sondern vielmehr eine liebevolle Mutter. Federn und Blumen, Blätter und Ranken auf ihrem Gewand lassen an Mutter Natur denken.


Der Kreis schließt sich mit einer bekannten Sagengestalt des Bayerischen Waldes, dem Bilmesschneider. Mit den Sicheln an den Beinen soll er einst über die Felder gegangen sein, um den Bauern das Getreide abzuschneiden. Hier ist der Bilmesschneider nicht die Verkörperung des Bösen, der Missernte un des Hungers. Das belegen die verschiedenen Symbole - Weinstock, Rebe, Peace-Zeichen - das er an seinem Körper trägt.


 

 
 



 

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