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Städtisches Kulturprogramm

Alltagsflusen und Sternenstaub

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Bernhard Setzwein
27.06.2021
16:30 Uhr bis 19:00 Uhr
Hof des Cordonhauses
Cham
Marktplatz 2
93413 Cham
Telefon:  09971/8579 0
Fax:  09971/6811
E-Mail:  poststelle@cham.de
Web:  www.cham.de
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Weitere Informationen zur Veranstaltung:

„Alltagsflusen und Sternenstaub“ - poetischer könnte man nicht zusammenfassen, was Schriftsteller Bernhard Setzwein am Sonntag, 27. Juni, im Hof des Cordonhauses an seine Zuhörer weiterreichen wird. Und das Ganze musikalisch phantastisch umrahmt von den vier jungen Interpreten des Quartetts Areal Jamming. Eingeleitet wird dieser wunderbare Nachmittag ab 16.30 Uhr mit einem fachlich begleiteten Besuch der aktuellen Ausstellung in der städtischen Galerie. Anjalie Chaubal führt die Besucher durch „Die Farbe von Licht und Schatten“ mit Werken der Künstlerinnen Carolin Leyck und Mary Kim.

Veranstalter sind der Kulturverein Bayerischer Wald e. V. und die Städtische Galerie Cordonhaus und wie immer ist der Eintritt frei. Wir weisen darauf hin, dass wir nur einer coronakonformen Anzahl von Gästen den Zutritt gestatten dürfen.

Gegen 18.00 Uhr startet dann die traditionelle „Spät-Lese“ im Hof des Cordonhauses, bei Regen weichen die Organisatoren in den kleinen Saal im Erdgeschoss aus.

Bernhard Setzwein bringt „Alltagsflusen und Sternenstaub“ unter die Zuhörer, wenn er Ausschnitte aus seinem Buch „Das gelbe Tagwerk“ vorträgt.  

Das Quartett „Areal Jamming“ mit Sängerin Lucy Sandor, Reinhard Dang, Andreas Habler und Elias Lommer verbindet die einzelnen Textpassagen mit wundervollen Balladen. Die vier jungen Musiker haben sich während ihrer Schulzeit im Fraunhofer-Gymnasium gefunden und umrahmten bereits einen Neujahrsempfang der Stadt Cham.

Zum AUTOR der diesjährigen Spätlese:

Im Kopf des Autors Bernhard Setzwein kehrt selten Ruhe ein. Hat er sein Schreibpensum vollbracht, stellen sich an manchen Tagen noch weitere kleinere Notizen ein, die er zehn Jahre lang für „Das gelbe Tagwerk“ gesammelt hat. Herausgekommen ist eine funkelnde, abwechslungsreiche Sammlung besonderer Momente, die es Bernhard Setzwein wert waren, schriftlich festgehalten zu werden.

Das kann ein kurzer Gedankenblitz sein, eine schöne Sentenz, ein Wortspiel, manchmal auch Träume. Andere Texte sind Beobachtungen skurriler Alltagsszenen, zufällige Begegnungen, Gemütsregungen, Kommentare zur Tagespolitik oder Zitate aus Büchern. Ausführlich beschreibt Setzwein Begegnungen mit anderen Autoren, etwa mit Eugen Gomringer, Gerhard Roth oder Kateřina Tučková. Bedauerlicherweise war auch der ein oder andere Nachruf zu schreiben, besonders bewegend der auf den tschechischen Lyriker Josef Hrubý. Im Buch lassen sich aber auch die Entstehungsgeschichten und Hintergründe zu einigen Werken von Bernhard Setzwein mitverfolgen, zum Beispiel zum Theaterstück „Resl unser“ oder zum Roman „Der böhmische Samurai“. Neben Ausflügen und Wanderungen – mitsamt einem dramatischen Unfall im Altvatergebirge – nehmen seine Stipendien-Aufenthalte in Horní Planá/Oberplan und Brno/Brünn eine wichtige Rolle im „Gelben Tagwerk“ ein.

Wie schon der Vorgängerband „Das blaue Tagwerk“ (1997-2009) vermittelt dieses Buch Einblicke in die Gedankenwelt eines Schriftstellers. Bernhard Setzwein notiert die Tagwerk-Einträge in seinem unverwechselbaren, gewohnt geistreichen Stil, der die Tagebuchaufzeichnungen zu einem Genuss für den Leser macht.

Die Vita von Bernhard Setzwein: Geboren 1960 in München. Studium der Germanistik, seit 1985 freischaffender Autor von Romanen, Theaterstücken und Rundfunk-Features für den BR. Lebt in Waldmünchen im Ulrichsgrüner Tal und in München am Auer Mühlbach. Erhielt mehrere Auszeichnungen. Seine Werke wurden unter anderem ins Tschechische, Rumänische und Französische übersetzt. 


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