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Städtisches Kulturprogramm


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EMERENZ MEIER - DAHEIM IN CHICAGO?

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Portrait Musikerin Monika Drasch aus Utting. © Julian Leitensdorfer
12.03.2023
19:00 Uhr
Langhaussaal des Rathauses
Marktplatz 2
93413 Cham
Telefon:  09971/8579 0
Fax:  09971/6811
E-Mail:  poststelle@cham.de
Web:  www.cham.de
Ins Adressbuch exportieren
Cham
25.00 €
ermäß. 20.00 €
Marktplatz 2
93413 Cham
Telefon:  09971/8579 0
Fax:  09971/6811
E-Mail:  poststelle@cham.de
Web:  www.cham.de
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Weitere Informationen zur Veranstaltung:

Briefe, die unter die Haut gehen, berührende Gedichte einer Auswanderin, die in Amerika lebt, ihre waldlerische Heimat aber stets im Herzen trägt. Und das Ganze unterlegt mit wunderbaren Melodien. Das Trio Monika Drasch, Johannes Mayr und Alex Haas nähert sich dem Thema dieses Abends auf eine sehr emotionale Weise in Wort und Musik: „Über die Sehnsucht des Menschen, irgendwo daheim zu sein, werden wir singen….“

Ein ganz besonderes Rathauskonzert erwartet die Besucher am Sonntag, 12. März, um 19.00 Uhr im Langhaussaal des Chamer Rathauses. Im Mittelpunkt steht „d`Emerenz“, die Gastwirtstochter und Heimatdichterin aus Schiefweg im Bayerischen Wald, die 1906 nach Amerika auswanderte. Veranstalter des Abends ist die Stadt Cham, unterstützt wird das Rathauskonzert von……

Tickets zum Preis von 25 € / ermäß. 20 € sind hier erhältlich sowie bei allen okticket-Vorverkaufsstellen.

In Chicago versucht Emerenz, ihren Sohn sowohl die deutsche Sprache als auch ihren Bayerischen Dialekt zu lehren. Sie erlaubt in ihren Briefen einen Einblick in den Alltag einer Auswandererfamilie. Das sollte erhellend und vergnüglich werden!
Es ist nicht nur ein historisches Interesse an der Person Emerenz Meier, das Monika Drasch zur Beschäftigung mit deren Werk gebracht hat.
Es sind auch die Themen der Schriftstellerin, die sie immer wieder berühren, ja auch betroffen machen. Beeindruckend sind ihre Texte – Gedichte und Prosa -, in denen sie über die Liebe zur Heimat, das Weggehen oder einfach über die wundervolle Schwermut der Waldler schreibt. „Wo sie sich auflehnt, frech ausspricht, was sie stört, bewundere ich ihren Mut und die Kraft ihres Ausdrucks. Meine neuen Melodien zu den Gedichten sind geleitet von Stimmung und Sprachrhythmus der Texte, beeinflusst von der Harmoniefolge alter niederbayerischer Passionslieder, der Klanglichkeit trotziger Kinderlieder, des Musizierstils der Innviertler Landlermusikanten“, beschreibt Drasch.
In der überaus inspirierenden Zusammenarbeit mit der Komponistin Narine Khachatryan entsteht so eine völlig neue Musik zu den Texten der Schriftstellerin.
Die Traditionals sind so ausgewählt, dass Emerenz Meier sie gekannt und gemocht haben könnte. Vertonte Gedichte von Zeitgenossen der Emerenz wurden ausgegraben. Herrlich klingende Huldigungen! Die „Jodelings“ – überaus beliebte Jodellieder aus den 1920er Jahren „im Amerika“ - werden einen besonderen Stellenwert erhalten im Programm. Easy way of life in schönster musikalischer Überlieferung!

Mitwirkende:

Monika Drasch: Gesang, Geige, Zither, Dudelsack
Johannes Mayr: Akkordeon, Nyckelharpa, Gesang
Alex Haas: Kontrabaß, Gitarren, Gesang

Monika Drasch

wuchs im Weiler Hub bei Hengersberg als Bauerstochter und Klosterschülerin auf, was naturgemäß maßgeblich den Weg ebnete, im zarten Erwachsenenalter als rothaarige Musikantin mit grünen Strümpfen, grüner Geige und niederbairischer Mundart die Bühnen der Welt (Europa, Russland, Bayern …) zu erstürmen. Die grüne Geige blieb ihr Markenzeichen beim Bairisch-Diatonischen Jodelwahnsinn (1991-2002), Hubert von Goisern (2004), Hans Well (2012-2013) und der eigenen Band (seit 2012). Dabei verfügt sie über ein reiches Instrumentarium, als da wären Zither, Saxophon, Drehleier, Blockflöten, Dudelsack und weitere mehr. Dazwischen und daneben sind zu erwähnen: Literaturprojekte zum Thema Emerenz Meier, Ingeborg Bachmann sowie musikalische Bereicherung von Lesungen mit Gerd Holzheimer, Ilse Neubauer u.a.


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