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Aus der Geschichte der ehemaligen Gemeinde Altenmarkt
Lichtbildervortrag von Stadtarchivar
Timo Bullemer
Samstag, 10. August, um 19 Uhr

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Der Kugler-Bart war ein Altenmarkter Original

Am 10. und 11. August kann die Soldaten- und Kriegerkameradschaft Altenmarkt-Janahof
ihr 100-jähriges Gründungsfest feiern.
Aus diesem besonderen Anlass stellte Stadtarchivar
Timo Bullemer historische Fotos, aber auch zum Teil wenig bekannte Fakten aus der Geschichte der ehemaligen Gemeinde Altenmarkt zusammen.
Dieser neue Lichtbildervortrag beginnt am Samstag,
den 10. August um 19 Uhr, im Festzelt beim Altenmarkter Feuerwehrhaus.
Wer mehr über dieses Thema erfahren möchte,
ist zu dieser Veranstaltung herzlich eingeladen.

Gasthäuser und Brauereien im alten Cham
„Es trifft sohin auf 80 Seelen beinahe ein Wirt …“
Ausstellung des Stadtarchivs Cham
Ab Sonntag, den 5. Mai, um 14 Uhr

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Gäste im Biergarten des Lokals Luitpoldhöhe unweit von Katzberg

Die neue heimatgeschichtliche Ausstellung des Stadtarchivs im ehemaligen Armenhaus (Museum SPUR, Schützenstraße 7) wird am Sonntag, den 5. Mai, um 14 Uhr eröffnet. Sie beschäftigt sich dieses Mal mit Gasthäusern und Brauereien im alten Cham. Historische Fotos und erläuternde Texte erinnern an jene Zeit, als das Schlagwort vom „Wirtshaussterben“ noch völlig unbekannt war. Ganz im Gegenteil! Im Jahr 1855 zum Beispiel hatten die etwa 2500 Chamauer die Wahl zwischen 32 Gasthäusern und Brauereien. Somit traf damals auf 80 Seelen beinahe ein Wirt. Diese goldenen Zeiten der Wirtshauskultur liegen schon lange zurück und auch so manche alteingesessene Gaststätte ist mittlerweile verschwunden und nur noch den Älteren bekannt.

Gut, dass zumindest Ansichtskarten und Fotos erhalten blieben, die noch heute den Gasthof Luckner, das Hotel Alte Post oder das Café Krone zeigen. In zwei Erdgeschossräumen des Museums trug das Stadtarchiv Bildmaterial einiger dieser bekannten Lokale zusammen. Dazu zählen auch die Sommerkeller und Biergärten. Sie entstanden ab den 1820er Jahren im Umfeld der Altstadt und entwickelten sich zu beliebten Treffpunkten in der warmen Jahreszeit.
Das dort getrunkene Bier stammte noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts aus heimischer Produktion. Allerdings machten die großen überregional bekannten Brauereien den kleinen und mittelständischen Betrieben vor Ort immer mehr Konkurrenz. Dies führte dazu, dass nach dem Ende des Ersten Weltkrieges die meisten Chamer Brauereien, wie etwa Straubinger, Jakob oder Höchstetter, aufgeben mussten.

Nicht vergessen wurden in der Ausstellung die Gaststätten der ehemals selbstständigen Gemeinden, die heute Teil des Stadtgebietes sind. Dazu gehörte auch das beliebte Ausflugslokal auf der Luitpoldhöhe, das im August 1902 neben dem Aussichtsturm errichtet wurde. Gerade in den kleineren Kommunen spielten diese Wirtshäuser eine wichtige Rolle und waren vielfach die Mittelpunkte des gesellschaftlichen Lebens.

Geöffnet ist Mittwoch, Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 14–17 Uhr sowie nach Vereinbarung. Am 1. November, 24./25. und 31. Dezember 2019 bleibt das Museum geschlossen. Zu sehen ist die Ausstellung bei freiem Eintritt bis zum 6. Januar 2020.

Im Rahmenprogramm bietet Stadtarchivar Timo Bullemer zwei Termine für Führungen an. Am 19. Mai, um 14 Uhr, können Interessierte erstmals den Spuren ehemaliger Gasthäuser und Brauereien in der Innenstadt nachgehen. Der informative Gang durch Cham ist kostenlos und dauert circa 90 Minuten. Treffpunkt ist das Museum SPUR, Schützenstraße 7. Am Sonntag, den 22. September, wird diese Veranstaltung nochmals um die gleiche Uhrzeit wiederholt.

weitere Informationen

Kontakt

Stadtarchiv
Spitalplatz 22
93413 Cham

Telefon:  09971/8579 380
Fax:  09971/8579 8380
timo.bullemer@cham.de
Raum:  Stadtarchiv

Öffnungszeiten:

Mittwoch und Donnerstag:
09.00 - 12.00 Uhr und
14.00 - 18.00 Uhr

Wir empfehlen eine vorherige Terminvereinbarung!

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