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Akten vor 1800

 

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Abgabenverzeichnis aus der Zeit des Spanischen Erbfolgekrieges
Abgaben-Verzeichnis aus dem Jahr 1707:
Verarmung durch den Spanischen Erbfolgekrieg

Obwohl im Archiv auch einige Schriftstücke aus dem 16. Jahrhundert verwahrt werden, sind Akten der Stadt Cham im größeren Umfang erst seit dem Dreißigjährigen Krieg (1618–1648) vorhanden.

Im ältesten Findbuch wurden Akten des 16. Jahrhunderts bis circa 1820 verzeichnet. Personen, die im Aktenbetreff genannt werden, sind über ein alphabetisches Namensverzeichnis erschlossen.  

Rinck-Verzeichnisse

Wer lebte in Cham und Umgebung vor 1742?
Diese Frage lässt sich kaum beantworten, weil 1742 die Kirchenbücher der Pfarrei Cham verbrannten.

Um diesen Verlust etwas auszugleichen, begann der engagierte Heimatforscher Günther Rinck damit, Archivalien aus dem Stadtarchiv Cham und anderen Archiven auszuwerten. Besonders die Akten, in denen viele Personen genannt werden, kamen dafür in Frage. Zu nennen wären hier zum Beispiel Steuer- und Abgabenverzeichnisse, Musterungslisten oder Aufstellungen über erlittene Schäden.

Im Laufe der letzten Jahre entstand ein Personenverzeichnis mit über 17.000 Namen für den Zeitraum 1427 bis etwa 1741. Namenlisten von Herrn Rinck sind in den Familienkundlichen Beiträgen Nummer 24 (2000) und Nummer 26 (2001) der Gesellschaft für Familienforschung in der Oberpfalz erschienen.

Akten des 19. und 20. Jahrhunderts

Der Zeitraum von etwa 1800–1918 ist ebenfalls über ein Findbuch mit Namensverzeichnis erschlossen. Der Index enthält alle Personen, die in einem Aktentitel genannt werden.

Für einen Familienforscher können zum Beispiel die Akten über Gewerbekonzessionen, Ansässigmachungen und Verehelichungen interessant sein. Eine größere Anzahl dieser Dokumente ist für die Jahre 1840 bis 1890 vorhanden.

Für die Personen, die in Cham das Heimatrecht besaßen, wurden so genannte Heimatberechtigten-Bögen angelegt. Einwohner ohne Heimatrecht trug man in die Nicht-Heimatberechtigten-Bögen ein. Diese Bögen, auf denen auch Ehefrau und Kinder verzeichnet sind, setzen um 1900 ein und können als Vorläufer der späteren Meldekarten der Einwohnermeldeämter angesehen werden.

Sowohl bei den Akten vor 1800 als auch danach stellen Unterlagen aus dem Bereich der Steuererhebung, des Militärs, der juristischen Streitigkeiten und des Armenwesens gute Quellen für Familienforscher dar.  

weitere Informationen

Kontakt

Dipl.-Archivar (FH) Timo Bullemer
Stadtarchiv
Spitalplatz 22
93413 Cham

Telefon:  09971/8579 380
Fax:  09971/8579 8380
timo.bullemer@cham.de
Raum:  Stadtarchiv

Öffnungszeiten:

Mittwoch und Donnerstag:
09.00 - 12.00 Uhr und
14.00 - 18.00 Uhr

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