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Martin Wöhrl "Kurze Zeit Lang"

Dauer: 22. Januar 2017 bis 12. März 2017
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Martin Wöhrl_Schenna grün 2016 Metall Lack

Eröffnung: Samstag, 21. Januar 2017, 19 Uhr

Der Künstler ist anwesend!

Begrüßung: Christa Strohmeier-Heller, Zweite Bürgermeisterin der Stadt Cham

Einführung: Dr. Verena Hein, Kuratorin Museum Villa Stuck, München


Mit betörender Schlichtheit fordert Martin Wöhrl unsere Sehgewohnheiten heraus

Vom 22. Januar - 12. März 2017 präsentiert die Städtische Galerie Cordonhaus Cham neue Arbeiten des Münchner Bildhauers Martin Wöhrl.

Martin Wöhrl ist zur Eröffnung seiner Ausstellung "Kurze Zeit Lang" am Samstag, 21. Januar 2017 um 19 Uhr anwesend. Dr. Verena Hein, Kuratorin am Museum Villa Stuck in München führt in die groß angelegte Einzelausstellung ein.

Premiere
Das Publikum darf auf die Premiere im Cordonhaus Cham gespannt sein. Die Leiterin und Kuratorin der Ausstellung Anjalie Chaubal sieht die Ausstellung als kleine Sensation für das Haus. Martin Wöhrls Arbeiten sorgen deutschlandweit für Furore. 2016 beispielsweise die breit rezipierte Ausstellung "12 Halbe" im Museum für Konkrete Kunst in Ingolstadt oder etwa seine Installation "Feld" auf dem Domplatz in Fulda 2015. "Dass wir hier im Cordonhaus Martin Wöhrl präsentieren und einige Arbeiten sogar als erstes Ausstellungshaus zeigen können, ist schlicht großartig".

Maximal minimal
Martin Wöhrl hat ein hervorragendes Gespür für Räume. Er beherrscht das Spiel mit Perspektiven, Blickachsen und Raumwirkungen meisterlich. Für das Cordonhaus in Cham, ein Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert, das mit seinen dicken Mauern eher einer Trutzburg gleicht, setzt Martin Wöhrl auf einen extrem reduzierten Minimalismus.

Transformation
In der Ausstellung "Kurze Zeit Lang" liegt der Schwerpunkt auf der raffiniert subversiven Bildsprache Martin Wöhrls. Seine Skulpturen und Objekte sind bekannt für ihre maximale Reduktion und eine äußerst ungewöhnliche Verwendung von Fundstücken aus dem Alltagsbereich. Wöhrl spielt mit der Symbolik von Materialien wie Furnierholztürblättern, lackierten Platten und Eisengestellen, die in völlig neue Gestalt gebracht werden. Geometrisch konstruierte Versatzstücke dieser oftmals spröden Materialien werden sensibel farblich kombiniert und ahmen in ihrer neuen Form auf scharfsinnig subtile Weise Bekanntes nach.

Der Bildhauer bedient sich hierfür sowohl der Sprache als Basis seiner Ideenfindung – wie der Titel der Ausstellung anklingen lässt - als auch unterschiedlichster Gegenstände, deren Strukturen herausgearbeitet, auseinander dividiert und neu kombiniert werden. Oft sprengen Wöhrls Skulpturen das Format ins Überlebensgroße und stehen uns mit ihrem spezifischen Charme geradezu schmunzelnd gegenüber.

Die präzise Werkschau in der Städtischen Galerie Cordonhaus Cham macht die Tür ganz weit auf für Überraschungen, die der gewohnte Alltag dem zu bieten vermag, der bereit ist, seinen Blick eine "kurze Zeit lang" auf den Kunstwerken verweilen zu lassen.

Über den Künstler Martin Wöhrl
*1974 München, lebt und arbeitet in München
1996-2002 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München, Meisterschüler von Prof. James Reineking
2000 Edinburgh College of Art, GB
2002 Glasgow School of Art, GB.
2011 Lothar-Fischer-Preis für Bildhauerei/for Sculpture, Neumarkt i.d.OPf
2007 Villa Concordia, Bamberg
2004 USA-Stipendium des Bayerischen Staates
2002 Debütantenpreis der Akademie der bildenden Künste München; Bayerischer Staatsförderpreis 

Zusatzveranstaltungen:

Künstlergespräch mit Martin Wöhrl
Sonntag 5. März 2017, 14 Uhr

Kuratorenführung mit Anjalie Chaubal und Simone Seifert
Sonntag 5. Februar 2017, 14 Uhr 

 

weitere Informationen

Kontakt

Städtische Galerie im Cordonhaus
Leiterin Städtische Galerie
Propsteistr. 46
93413 Cham

Telefon:  09971/8579 420
Fax:  09971/8579 8420
anjalie.chaubal@cham.de
Raum:  Cordonhaus

Öffnungszeiten:

Mi - So + Feiertage:
14.00 - 17.00 Uhr

Do: 14.00 - 19.00 Uhr

zusätzlich nach Vereinbarung

Der Eintritt ist frei!!

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