28. Juni  - 09. August 2026

Roland Boden
"FESTKÖRPERBETRACHTUNG"

Eröffnung am Samstag, 27. Juni 2026, 19:00 Uhr

Bild

 
Der Zustand der gebauten Welt

Die Arbeiten von Roland Boden bewegen sich zwischen Konstruktion und Imagination. Malerei und Objekte des Künstlers eröffnen Bildwelten, die vertraut wirken und zugleich über die eigene Vorstellungskraft hinausweisen. Sie reflektieren den Zustand der gebauten Welt.

Roland Boden, Zyklopen / Bilder aus dem toten Kopf 130x160cm, 2026, Öl auf LeinwandRoland Boden 2026
Roland Boden, Zyklopen / Bilder aus dem toten Kopf 130x160cm, 2026, Öl auf Leinwand

Mechanik und Ästhetik

Der Titel „Festkörperbetrachtung“ klingt präzise und technisch – und verweist doch auf eine vielschichtige Bildsprache. 
In Bodens Arbeiten verschwimmen die Grenzen zwischen Realität, 
Modell und Fiktion. Seine Bildwelten speisen sich aus unterschiedlichen Erfahrungen. Einflüsse aus Militärdienst und Bauingenieurstudium verbinden sich zu neuen künstler-
ischen Konstruktionen.

Roland Boden, aus der Serie Vermächtnis des Troglodyten 90x80cm, 2024, Öl auf LeinwandRoland Boden 2026
Roland Boden, aus der Serie Vermächtnis des Troglodyten 90x80cm, 2024, Öl auf Leinwand


Absurde Architekturen

Galerieleiterin Anjalie Chaubal 
beschreibt die Werke des Künstlers so: „In den Arbeiten von Roland 
Boden geht es um absurde Architekturen, metaphysische Modelle und surreale Maschinen, die 
zwischen Vergangenheit und 
Zukunft angesiedelt sind.“ 
Tatsächlich verknüpft Boden 
Elemente aus Technik, Militärgeschichte, avantgardistischer urbaner Planung, digitalen Bildwelten und Entwürfen aus der Renaissance zu Objekten einer imaginierten Gleichzeitigkeit.  

Roland Boden, aus der Serie Vermächtnis des Troglodyten 90x80cm, 2024, Öl auf LeinwandRoland Boden 2026
Roland Boden, aus der Serie Vermächtnis des Troglodyten 90x80cm, 2024, Öl auf Leinwand

Analoge Unschärfe

Computergenerierte Skizzen 
dienen als Vorlagen für eine Malerei, in der Schwarzweißtöne dominieren. Durch die malerische 
Umsetzung menschenleerer, teils absurder Architekturen entsteht eine eigentümliche Unschärfe – ein Schwebezustand zwischen Realität, Modell und Fiktion. So 
entsteht der Eindruck einer vom Menschen geschaffenen Welt, der zugleich jede menschliche Präsenz zu fehlen scheint.


Roland Boden * 1962 Dresden | Born 1962 in Dresden

Schule, Abitur, Militär, Studium TU Dresden Bauingenieurwesen | High school, military service, study and degree in civil engineering. 1992/94 Arbeitsstipendium der Stiftung Kulturfonds Berlin | Stipendium of the Stiftung Kulturfonds Berlin 1994/95 Philipp-Morris-Stipendium für Malerei | Philipp-Morris-Stipendium for painting 1998 Arbeitsstipendium Ohio Arts Council, Cleveland/USA | Artist-in-residence Ohio Arts Council, Cleveland/USA 2000 Stipendium der | of the Kulturstiftung Sachsen 2002 Stipendium IASKA Perth /Australien | Artist-in-residence IASKA Perth/Australia 2003 Jahresstipendium Deutsche Akademie Villa Massimo Rom (K) | Fellowship at the German Academy Villa Massimo Rome/Italy (c) 2004 Arbeitsaufenthalt in Buenos Aires/Argentinien | residence in Buenos Aires/Argentina 2005 artist in residence APT Gallery London 2009 Stipendium der | of the Stiftung Kunstfonds Bonn 2020 Falkenrot-Preis Berlin 2020 Recherche-Stipendium des | research stipendium Fine Arts of Berliner Senat 2022 NEUSTART Projektförderung | project funding Modul C 2022/23 Projektförderung | project funding Stiftung Kunstfonds Bonn "Pneumopteria". Roland Boden lebt und arbeitet in Berlin | Lives and works in Berlin.

Begleitprogramm:

Sonntag, 12. Juli 2026, 14 Uhr
Führung 

Städtische Galerie 
Cordonhaus Cham
Propsteistr. 46, 93413 Cham
Telefon: +49 (0) 9971 / 8579-420
E-Mail: cordonhaus@cham.de
www.cordonhaus-cham.de
Instagram: cordonhaus
Tripadvisor: Städtische Galerie 
Cordonhaus Cham

Zugang für Rollstuhl nicht barrierefrei

Öffnungszeiten
(Umbauphasen ausgenommen)
Mittwoch bis Sonntag / Feiertage:  14.00 - 17.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 - 19.00 Uhr

Für Gruppen auch nach 
Vereinbarung

Eintritt frei

geschlossen: 
Karfreitag
01.11. (Allerheiligen), 
24.12/25.12/31.12 (Weihnachten/Silvester)